Eine kleine Delegation der NRW-CDU unter Führung der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker, die auch Mitglied der Klimaunion ist, hat das h2-netzwerk-ruhr besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch über den Stand der Wasserstoffwirtschaft und die Hürden des Markthochlaufs. Elisabeth Winkelmeier-Becker zeigte sich gut informiert, was die Probleme der Regulatorik betrifft und sie war sich darüber im Klaren, dass die Verabschiedung des Wasserstoffbeschleunigungsgesetzes nicht automatisch zu schnelleren Genehmigungen führen: „Wenn in den Bezirksregierungen die Kapazität fehlt, dann hilft auch das beste Gesetz nichts,“ stellte sie fest.
Sie wurde begleitet von Daniel Grütter, dem Landesgeschäftsführer der CDA und Carsten Bieker, IT-Unternehmer aus Recklinghausen und Landtagskandidat der Recklinghäuser CDU. Auf der Seite des Netzwerks wurden sie empfangen von der Geschäftsführerin Dr. Désirée Schulte und den beiden Moderatoren der Fachgruppe Politik, Brian Mohr und Peter Brautmeier.
Auf dem Programm des Besuchs standen auch die Besichtigung der Windstromelektrolyse im Anwenderzentrum H2Herten und der Wasserstofftankstelle.
Brian Mohr versprach den Besuchern, bis Ende August eine „Wunschliste“ des h2-netzwerk-ruhr an die Politik vorzulegen. „Vielleicht findet die eine oder andere unserer Forderungen dann Eingang in den bevorstehenden Landtagswahlkampf,“ hoffte Mohr.
Dr. Désirée Schulte stellte die Aktivitäten des Netzwerks vor und verwies dabei auf die besonderen Anstrengungen, junge Menschen an das Thema heranzuführen. Als Beispiele nannte sie den jährlichen „Praxistag Wasserstoff“ und die HyNoon-Aktivitäten, mit Experimentierkoffern für Schülergruppen. Sie freute sich darüber, dass die Politik die Arbeit des Netzwerks würdigte und an weiterem Austausch interessiert ist.

