Neues Konzept: großer Zuspruch
Seit 2025 gibt es in Herten das H2-Sommerevent. In diesem Jahr gab es ein etwas geändertes Konzept. Aber der Zuspruch war mit sechzig Besucherinnen und Besuchern unverändert groß.
Zum Veranstalterkreis gehören neben dem h2-netzwerk-ruhr e.V. die HTVG mbH, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Herten und die Stadt Herten.

Die Begrüßung der Gäste übernahm Bürgermeister Fred Toplak, der zum Ausdruck brachte, dass die Stadt Herten nach wie vor zur Unterstützung der Wasserstoffaktivitäten in Herten und der Region steht.

Die Netzwerk-Geschäftsführerin Dr. Désirée Schulte erklärte das neue Konzept, bei dem sich Unternehmen und Wissenschaftsorganisationen aus den Bereichen Energie und Innovationen dem Netzwerk im Rahmen eines maximal dreiminütigen Pitches vorstellen können. Acht Institutionen hatten diese Gelegenheit wahrgenommen, darunter waren allein vier Hochschulprojekte. Aus diesen Pitches entstanden dann auch wichtige Anregungen für den anschließenden Austausch.
Dr. Thomas Kattenstein, Vorsitzender des h2-netzwerk-ruhr, gab einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Wasserstoffwirtschaft, deren momentanen Stand er mit den Ampelfarben grün bis rot kennzeichnete.
Grün gab es nur für einen Sektor, den Transport von H2, der durch die gesicherte Finanzierung des Kernnetzes auf einem sehr guten Weg ist. Die Ampelfarbe Rot kassierte die schleppende bis kaum vorhandene Nachfrage nach Wasserstoff, die natürlich mit der Unsicherheit bei den Themen Preis und Verfügbarkeit zusammenhängt. Fortschritte verzeichnet Dr. Thomas Kattenstein bei Regulatorik und dem Ausbau der Elektrolysekapazitäten.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete das Get-together bei Getränken und Imbiss – ruhrgebietstypisch durfte die Currywurst nicht fehlten.

